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75 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki: Gedenk- und Friedensandacht

Vor 75 Jahren zündeten die USA im Zweiten Weltkrieg zwei Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki. Die Explosionen töten mehr als 100.000 Menschen, viele weitere starben später an...

Do, 6.8. 18 Uhr
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Breitscheidplatz
10789 Berlin
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Pfarrer/in
Pfarrer Martin Germer
Eingetragen von:

Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde
Lietzenburger Str. 39
10789 Berlin
info(at)gedaechtniskirche-berlin.de
Redakteur Kultur in Kirchen:
Helmut Hoeft
Tel: 0302185023
Fax: 0302176090
kwg@helmuthoeft.de

Besondere Hinweise
Vor 75 Jahren zündeten die USA im Zweiten Weltkrieg zwei Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki. Die Explosionen töten mehr als 100.000 Menschen, viele weitere starben später an ihren Verletzungen und den Folgen der radioaktiven Verstrahlung. Am Donnerstag, 6. August 2020, dem Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima, erinnert die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche an die Opfer und ruft zu Frieden auf: Gemeinsam mit den „Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“ (IPPNW) lädt sie für 18 Uhr zu einer Gedenk- und Friedensandacht in die Kirche ein.

Xanthe Hall, Geschäftsstellenleiterin der deutschen Sektion der IPPNW und zugleich aktiv bei der „Internationalen Kampagne zur atomaren Abrüstung“ wird eine Ansprache halten. Der 16-jährige Cellist Philipp Schupelius, in diesem Jahr mit dem Discovery Award der International Classical Music Awards 2020 ausgezeichnet, spielt Kompositionen von Johann Sebastian Bach und György Ligeti. Die liturgische Leitung der Andacht hat Pfarrer Martin Germer. Der Eintritt ist frei. Es gelten die Regeln zur Pandemieeindämmung, einschließlich der Registrierung von Namen und Telefonnummern der Teilnehmenden.





Über IPPNW


Die Organisation International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) wurde 1980 ins Leben gerufen. In der IPPNW engagieren sich Ärzte, Psychotherapeuten sowie Medizinstudenten für eine Welt frei von atomarer Bedrohung. Für ihre öffentliche Aufklärungsarbeit über die Gefahren eines Atomkrieges wurde die Organisation 1985 mit den Friedensnobelpreis ausgezeichnet.


Foto: C. Hatebur, Berlin


Letzte Änderung am: 18.08.2020