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Zwei Veranstaltungen erinnern an die Ermordung von Pfarrer Werner Sylten vor 75 Jahren durch die Nationalsozialisten

11.08.2017

Am 13. August, um 10 Uhr, wird in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin ein Gedenkgottesdienst gefeiert. Es predigt Bischof Dr. Markus Dröge, die Liturgie hält die Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO Pfarrerin Marion Gardei.

Berlin, 11. August 2017 - Im August jährt sich zum 75. Mal die Ermordung des Thüringer Pfarrers Werner Sylten durch die Nationalsozialisten. Werner Sylten war Pfarrer der Bekennenden Kirche in Thüringen.  1936 verlor er sein Amt als Leiter des Mädchenheims in Bad Köstritz. Als von den Nürnberger Gesetzen Betroffener erhielt er danach keine reguläre Pfarrstelle mehr. Er wurde Mitarbeiter im „Büro Pfarrer Grübers“ in Berlin, das zahlreichen rasseverfolgten Christen das Leben rettete. Im Mai 1941 wurde er in das Konzentrationslager Dachau verschleppt und am 12. August in Schloss Hartheim bei Linz ermordet.

Am 13. August, um 10 Uhr, wird in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin ein Gedenkgottesdienst  gefeiert. Es predigt Bischof Dr. Markus Dröge, die Liturgie hält die Beauftragte für Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Pfarrerin Marion Gardei.

Zwei Veranstaltungen erinnern anlässlich des 75. Todestages an Werner Sylten. Am 5. September, um 19 Uhr, findet eine Gedenkveranstaltung unter dem Titel „... hatte diesem Dienst mein Leben ganz geweiht“ in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin statt.

Veranstalter ist die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ) in Kooperation mit der  Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der  Stiftung Evangelische Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte.  

www.ekbo.de