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RSSPrint

Zu Karfreitag und Ostersonntag

24.03.2016

Karfreitags- und Osterbotschaft von Bischof Markus Dröge

Berlin, 23. März 2016 – Bischof Dr. Markus Dröge formuliert seine Botschaften zu Karfreitag und zum Osterfest vor dem Hintergrund von Terror und Gewalt. 

Botschaft des Bischofs zu Karfreitag

„Die Stille der Karwoche, mit der Christen weltweit an das Leiden und Sterben Jesu erinnern, zerreißen in diesem Jahr die Bomben von Brüssel. Wir verbinden uns an diesem Karfreitag mit allen Menschen, denen Gewalt angetan wird, und vertrauen darauf, dass Gott auch an den dunkelsten Tagen an ihrer Seite steht.“

Botschaft des Bischofs zum Osterfest

„Ostern feiern wir das Leben, das stärker ist als der Tod, aber auch größer als Gewalt und Terror. Unsere Angst und unseren Zweifel werden wir nicht verschweigen. Dem auferstandenen Jesus von Nazareth zu folgen heißt aber, sich nicht mit der Not anderer Menschen abzufinden und nicht zu akzeptieren, dass Menschen einander Gewalt antun, ob in Brüssel oder Paris, in Damaskus oder in Kabul.“

Bischof Dr. Markus Dröge predigt am Karfreitag, 25. März 2016, 10.00 Uhr, in der Berliner St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, 10178 Berlin, und am Ostersonntag, 27. März 2016, 10.00 Uhr, in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin. Ebenfalls am Ostersonntag, hält er um 18.00 Uhr die Predigt zum Beginn der Predigtriehe „WELT-WERT“, in der St. Matthäus Kirche, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin.

Am Karfreitag erinnern wieder Prozessionen in Berlin-Mitte, in Berlin-Mariendorf und in Görlitz an das Leiden Christi. An der ökumenischen Karfreitagsprozession durch Berlins Mitte nehmen in diesem Jahr neben Bischof Dr. Markus Dröge, Propst Dr. Christian Stäblein, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Weihbischof Dr. Matthias Heinrich auch Vertreter von Hilfsorganisationen teil, unter anderem Amnesty International-Generalsekretärin Selmin Çalışkan, Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und Caritas-Direktorin Prof. Dr. Ulrike Kostka. Bezugnehmend auf das EKD-Themenjahr der Reformationsdekade „Reformation und die Eine Welt“ werden sie an den jeweiligen Stationen Berichte von Leidenden vor Augen stellen. Jalal Aldebes, Flüchtling aus Syrien, berichtet an der letzten Station des Prozessionswegs von seinen Erfahrungen.