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RSSPrint

Segenswünsche zum jüdischen Neuen Jahr 5778

21.09.2017

Bischof Dröge und Erzbischof Koch gratulieren zum Rosch Haschana

Berlin, 21. September 2017 – In einem vorab veröffentlichten Brief an die Jüdischen Gemeinden von Berlin und Brandenburg sowie an den israelischen Botschafter übermitteln Bischof Markus Dröge und Erzbischof Heiner Koch ihre Segenswünsche zum Neuen Jahr 5778, das mit dem Fest Rosch Haschana an diesem Donnerstag feierlich begangen wird.

„Rosch Haschana erinnert an den – immer wieder neu erlebbaren – Anfang des Lebens, an die Erschaffung des Menschen, und ruft auf zur Anerkennung des Schöpfungswerks und seines Schöpfers“, so die Bischöfe; „Rosch Haschana, ein Tag der inneren Umkehr, ein Tag des Gerichts, ein kritischer Tag. Der Mensch wird aufgerufen, den Willen des Schöpfers nachzuahmen, jegliches Leben zu erhalten und zu respektieren und Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe walten zu lassen. Jeder Mensch soll  sich tagtäglich um die Erneuerung des Frieden bemühen. Er bittet im Gebet des ,Avinu Malkenu‘ – ,Unser Vater, unser König‘ innig seinen Schöpfer um Verzeihung, um Nachsicht und Gnade. All dies ruft uns als Juden und Christen in eine ganz enge Gemeinschaft vor unserem Gott. Diese Gemeinschaft meint auch eine gemeinsame Verantwortung für unsere Welt, die Schöpfung Gottes, und sorgt sich um ihr Wohlergehen gegen allen Rassismus und gegen alle menschenverachtenden Tendenzen in unserer Gesellschaft.“

Das Schreiben endet mit den Worten: „Unser Vater, unser König - ihm ist allemal zuzutrauen, unsere eine Welt einem guten Jahr entgegenzuführen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen von Herzen Shana tova u'metuka!“