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RSSPrint

Öffentlicher Gedenkgottesdienst im Dom zu Fürstenwalde

22.03.2017

Der Gedenkgottesdienst findet für die am 28. Februar bei der Ausübung ihres Dienstes getöteten Brandenburger Landespolizisten statt

Gemeinsame Pressemitteilung
Terminhinweis und Presseeinladung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

am kommenden Samstag, dem 25. März findet im Dom zu Fürstenwalde, Domplatz, 15517 Fürstenwalde ein öffentlicher Gedenkgottesdienst für die am 28. Februar bei der Ausübung ihres Dienstes in Oegeln getöteten Brandenburger Landespolizisten statt. Gedacht wird auch der getöteten Großmutter des Täters. Der Gottesdienst beginnt um 17.00 Uhr mit einer Schweigeminute.

Daran nehmen für die Landesregierung Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter teil. Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke wird ebenfalls zugegen sein. Die Predigt hält der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Markus Dröge. Im Anschluss an den Gottesdienst spricht Ministerpräsident Woidke Worte des Gedenkens.

Medienvertreter sind zur Berichterstattung eingeladen und werden gebeten, sich aus organisatorischen Gründen bei der Pressestelle der Evangelischen Kirche unter presse@ekbo.de, bis Freitag, 24. März 2017 formlos anzumelden. Darüber hinaus werden insbesondere Fotografen und Kameraleute darum gebeten, sich für das Erste-Reihe-Bild spätestens 16.45 Uhr im Dom zu Fürstenwalde einzufinden.

Die beiden Polizisten im Alter von 49 und 52 Jahren errichteten am 28. Februar 2017 eine Straßensperre, um einen auf der Flucht befindlichen mehrfach vorbestraften Mann nach dem Mord an dessen Großmutter zu fassen. Mit hoher Geschwindigkeit überfuhr der Täter die Beamten. Beide Familienväter waren sofort tot.

Innenminister Schröter sprach nach der Tat vom „schwersten derartigen Vorfall in der Geschichte der Polizei des Landes seit 1990“.

„Die Gefahren des Polizeiberufes sind bittere Realität geworden.“, so Polizeipräsident Mörke. „Lassen Sie uns in diesem Gottesdienst gemeinsam Abschied nehmen und dafür Sorge tragen, dass unsere Kollegen nicht vergessen werden.“