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RSSPrint

Geflüchtete kochen für Bedürftige

27.02.2019

Bischof Dröge besucht die ökumenische Aktion „Warmes Essen“

Berlin, 27. Februar 2019 – Bischof Dr. Markus Dröge besucht am Montag, dem 4. März 2019, die Aktion „Warmes Essen“. Es ist die erste Suppenküche, die Geflüchtete für Bedürftige organisieren. Seit Anfang Oktober bis Ende März werden montags, mittwochs und freitags von 12 bis 14 Uhr im Saal der Paulus-Kirche Zehlendorf warme Mahlzeiten ausgegeben. Das Angebot richtet sich an wohnungslose Menschen und/oder Menschen mit geringem Einkommen.
 
Termin:         Montag, 4. März 2019
Ort:               Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm
                     Ostpreußendamm 108, 12207 Berlin

sowie

Pauluskirche, Kirchstr. 6, 14163 Berlin
Uhrzeit:          10.30 Uhr; ab 11.15 Uhr in der Pauluskirche
Programm:     Gespräche mit den Köchinnen, den Verantwortlichen, Ehrenamtlichen und

                      Gästen. In der Paulus-Kirche wird Bischof Dröge das Essen mit ausgeben.
         
Hinweis für Journalisten
Bitte melden Sie sich bis Freitag, 29. Februar 2019, an unter presse@ekbo.de.

Das ökumenische Projekt der Hilfe für Obdachlose wurde bereits 1993 von der Evangelischen Paulus-Kirchengemeinde Berlin-Zehlendorf ins Leben gerufen und besteht somit seit 25 Jahren. Als Partner wurde in diesem Jahr die milaa gGmbH beauftragt, um die Suppenküche inhaltlich-organisatorisch zu erweitern.


Die milaa gGmbH ist u.a. aktiv in der Hilfe für Geflüchtete und betreibt im Bezirk die Gemeinschaftsunterkunft am Ostpreußendamm. Dort wurde im Frühsommer 2017 die „milaa Abteilung Reinigung“ sowie „milaa Abteilung Catering“ als Integrationsprojekt innerhalb des sozialen Trägers initiiert. Der Fokus der Tätigkeit der Menschen aus den Heimen liegt bei Catering-Services, einem Interim-Restaurantbetrieb sowie Reinigung. Für die Suppenküche wurden zwei Frauen bei der milaa gGmbH eingestellt, die in der Gemeinschaftsunterkunft die Gerichte zubereiten. Unter Anleitung von Diakonieschwester Heike Erpel wird deutsche Hausmannskost zubereitet, aber es gab auch schon einen „interkulturellen Tag“, der von den Besuchern der Aktion positiv aufgenommen wurde. In der vergangenen Saison wurden 4200 Essen ausgegeben und auch in diesem Jahr haben wir zwischen 40 und 60 Gästen pro Öffnungstag. Das Essen wird komplett aus Spenden finanziert, zudem wird die Arbeit von 25 Ehrenamtlichen unterstützt. Neben der Versorgung mit Essen gibt es eine Kleiderkammer, einen Büchertisch sowie seelsorgerische Gespräche durch Pfarrerin Dr. Donata Dörfel. Zudem wird eine Beratung bei Fragen zu Sozialleistungen u.a. angeboten.