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RSSPrint

Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen am Sonntag Reminiscere

14.03.2019

In diesem Jahr stehen die Christinnen und Christen in Nigeria besonders im Fokus

Berlin, 14. März 2019 – Gemeinsam mit Christinnen und Christen nigerianischer Gemeinden in Berlin feiert die Gemeinde St. Petri-St. Marien am Sonntag Reminiscere (“Gedenke!“), dem zweiten Sonntag in der Passionszeit, einen Gottesdienst mit Abendmahl. Es ist bereits der zehnte ökumenische Gottesdienst in Berlin zum Gedenken an bedrängte und verfolgte Christinnen und Christen. Dabei wird an die unveräußerlichen Menschenrechte, insbesondere das Recht auf Religionsausübung, erinnert und für die Menschen gebetet, die aufgrund ihres Glaubens Leid an Leib und Seele erfahren.

Es predigt Bischof Markus Dröge. Pfarrer Eric Haußmann von der Gemeinde St. Petri-St. Marien, Pfarrerin Barbara Deml vom Berliner Missionswerk, Rev. Philip Imasuen aus dem „House of Prayer International Church“ und weitere Gäste leiten den Gottesdienst.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) informiert in jedem Jahr über die Situation in einem Land. In diesem Jahr stehen die Christinnen und Christen in Nigeria besonders im Fokus. Dort gehört die „Kirche der Geschwister“ mit rund 1,1 Millionen Mitgliedern zu den Bevölkerungsgruppen, die am meisten unter der Terrormiliz Boko Haram gelitten haben.

Alle Gemeinden sind dazu eingeladen, dies in der Fürbitte zu bedenken. Das Heft zur Vorbereitung auf die Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen kann bei der EKD bezogen werden bzw. unter url.it-ekbo.de/da heruntergeladen werden.


Hintergrund
Den zweiten Sonntag der Passionszeit (Reminiscere, in diesem Jahr der 12. März 2017) in besonderer Weise der Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen zu widmen, geht auf einen Beschluss der EKD-Synode von 2008 zurück. Der Aufruf ist ein Zeichen für die wachsende Sensibilität angesichts des Leides, das Menschen durch die Verweigerung der Religionsfreiheit oder durch Religionsverfolgung zugefügt wird. Der Name des Sonntags Reminiscere kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gedenke". In Psalm 25,6 heißt es: „Gedenke (lateinisch: reminiscere), Herr, an deine Barmherzigkeit."

Termin
Sonntag, 17. März 2019, 10.30

Ort
St. Marienkirche am Alexanderplatz, Karl-Liebknecht-Str. 8, 10278 Berlin