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RSSPrint

Einführung von Uwe Breithor als Landespfarrer für Gefängnisseelsorge

23.02.2016

Entpflichtung von Martin Groß in der JVA Heidering in Großbeeren

Berlin, 23. Februar 2016 – Bischof Dr. Markus Dröge wird am Mittwoch, 9. März 2016, 16 Uhr den Landespfarrer für Gefängnisseelsorge, Pfarrer Uwe Breithor, in sein Amt einführen und seinen Vorgänger Pfarrer Marin Groß entpflichten.

Der Gottesdienst findet in der Mehrzweckhalle der JVA Heidering, Ernst-Stargardt-Allee 1, 14979 Großbeeren (Ludwigsfelde), statt. Es werden etwa 100 Teilnehmer erwartet, darunter Mitarbeiter und Gefangene der JVA, der Vorsitzende des Beirats für Evangelische Gefängnisseelsorge, Dr. Uwe Meyer-Odewald, sowie Vertreter der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und des Ministeriums für Justiz des Landes Brandenburg. Im Anschluss gibt es einen Empfang. Den Gottesdienst leitet Bischof Dr. Markus Dröge unter Mitwirkung von Oberkonsistorialrätin Dorothea Braeuer, Referatsleiterin Spezialseelsorge der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Medienvertreter können sich bis Dienstag, 1. März 2016 bei der Berliner Senatsverwaltung für Justiz namentlich akkreditieren: pressestelle(at)senjust.berlin.de. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit. Treffpunkt zum Einlass ist 15:30 Uhr vor dem Haupteingang der JVA Heidering, Ernst-Stargardt-Allee 1, 14979 Großbeeren.

Pfarrer Uwe Breithor war von 1996 bis 2011 Vorsitzender der Kollegialen Leitung des Evangelischen Kirchenkreises Beelitz-Treuenbrietzen (heute Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg). 2013 wechselte er in die Gefängnisseelsorge und baute gemeinsam mit seinem Kollegen des Erzbistums Berlin die Gefängnisseelsorge in der 2013 errichteten Berliner JVA Heidering auf. Pfarrer Breithor ist systemischer Supervisor und hat von 2013 bis 2014 die Langzeitfortbildung der EKD zur Gefängnisseelsorge absolviert.

Pfarrer Martin Groß wechselte 2003 nach 14 Jahren Gemeindepfarrdienst in die landeskirchliche Gefängnisseelsorge in die JVA Cottbus-Dissenchen und zusätzlich für drei Jahre in die JVA für Frauen in Luckau. Neben Seelsorge und Gottesdiensten lag sein Schwerpunkt in Anti-Gewalt-, Anti-Aggressivitäts- und Sozialkompetenz-Trainings mit jungen Gewaltstraftätern. Von 2008 bis 2012 leitete er den Konvent der Gefängnisseelsorgerinnen und –seelsorger. 2012 wurde er Landespfarrer für Gefängnisseelsorge. Nach knapp 13 Jahren in der Gefängnisseelsorge übernimmt Pfarrer Groß zum 1. März 2016 das Gemeindepfarramt der Evangelischen Kirchengemeinde Neuzelle im Kirchenkreis Oderland-Spree.

Der Landespfarrer für die Seelsorge in Justizvollzugsanstalten übt die Fachaufsicht über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gefängnisseelsorge aus. Er plant und gestaltet gemeinsam mit der Konvents-Vorsitzenden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und vertritt die Seelsorge in den JVA in den Gremien der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und gegenüber der Öffentlichkeit.