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Die Kirchenleitung verleiht Paul-Gerhardt-Medaille an Ehrenamtliche -Ehrung für innovative Projekte -

23.10.2019

Die Medaillen gehen in diesem jahr an Andreas Flender, Mitglied der Kirchengemeinde Havelländisches Luch und Vorsitzender des Fördervereins der Dorfkirche Pessin und Ulrich Kratzsch, Gemeinderatsvorsitzender der Lutherkirchengemeinde

Berlin, 23. Oktober 2019 – Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) verleiht im Eröffnungsgottesdienst zur Herbstsynode die  Paul-Gerhardt-Medaille. Ausgezeichnet werden dieses Jahr zwei Personen, die ehrenamtlich ein innovatives Projekt begleitet und initiiert haben. Mit der stellvertretenden Verleihung an die zwei Geehrten würdigt die EKBO diese Projekte.

Der 2009 angestoßene Reformprozess „Salz der Erde“, wird auf der Herbstsynode evaluiert und abgeschlossen. Auf  landeskirchlicher, Sprengel- und Kirchenkreisebene wurde evaluiert, welche Faktoren Innovation fördern oder verhindern. Vor diesem Hintergrund will die EKBO Personen ehren, die Innovation durch ihr ehrenamtliches Engagement befördert haben.

Andreas Flender, ist Mitglied der Kirchengemeinde Havelländisches Luch und Vorsitzender des Fördervereins der Dorfkirche Pessin. Er engagiert er sich für die Rettung der Kirchen in der Kirchengemeinde Havelländisches Luch ein. Darüber hinaus ist er kompetenter Berater in Fragen der Gestaltung und Nutzung von Kirchen im Kirchenkreis Nauen-Rathenow und berät bei der Gewinnung von Fördermitteln. Er initiierte erfolgreich das Projekt „Radfahrerkirche Pessin“ und gewann viele Förderer. Der Kirchturm der Dorfkirche Pessin wurde zum Besucherzentrum und Beobachtungsturm ausgebaut. Zudem setzt er sich für die Kooperation des Fördervereins Pessin mit anderen Fördervereinen von Kirchen ein. Durch seinen ehrenamtlichen Einsatz trägt er dazu bei, das Leben auf dem Land zu stärken und die Potentiale von Kirchenräumen zu nutzen.

Ulrich Kratzsch, baute das Geistliche Zentrum für Demenz im Berliner Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg auf. Ziel dieser Arbeit ist die spirituelle Alltagsbegleitung von Menschen mit Demenz und Pflegende. Teil des Angebots sind Demenzgottesdienste, Tanzcafés und Fortbildungen für Ehrenamtliche. Ulrich Kratzsch engagiert sich als Gemeinderatsvorsitzender der Lutherkirchengemeinde. Er ist Inhaber und Leiter eines medizinischen Pflegedienstes. Die Entwicklung des Geistlichen Zentrums für Demenz war so überzeugend, dass der Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg dieses Zentrum in Kooperation mit der Paul-Gerhardt-Diakonie für den ganzen Kirchenkreis aufbaut. Die dort konzipierten Gottesdienste werden in ganz Berlin angeboten, zum Beispiel auch zum Welt-Alzheimer-Tag in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.