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CSD Berlin Pride: Evangelische Kirche mit dabei

Panel mit internationalen Aktivist*innen, multireligiöser Gottesdienst in derSt. Marienkirche, EKBO-Truck auf dem CSD Berlin Pride mit Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein

Berlin, 15. Juli 2022 – Die Evangelische Kirche in Berlin engagiert sich auch beim diesjährigen Christopher Street Day (CSD) mit zahlreichen Aktivitäten für die Rechte queerer Menschen. „Was wir für die queere Community zumindest in Deutschland erreicht haben, feiern wir. Aber gleichzeitig muss das Erreichte stets neu erstritten und verteidigt werden“, sagt Superintendent Bertold Höcker vom Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. „In vielen Ländern fürchten queere Menschen um ihr Leben. Für sie wollen wir uns engagieren und ihnen beistehen.“

Religous + Queer – International Panel in der Heilig Kreuz-Kirche Berlin Kreuzberg

In diesem Kontext plant der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte am 21. Juli um 18 Uhr unter der Überschrift Religous + Queer ein Panel mit  internationalen Aktivist*innen in der Heilig Kreuz-Kirche in Berlin Kreuzberg. Im Spannungsfeld zwischen Empowerment und religiösem Hass, Aufbruch, Widerstand und hoffnungsvollen Koalitionen diskutieren ​Aktivist*innen über ihre religiöse Herkunft und darüber, welche Rolle hierbei ihre sexuelle Identität spielt. Die Teilnehmenden kommen unter anderen aus Ghana, Russland, Polen, der Ukraine und den USA. Im Anschluss an die englischsprachige Diskussion gibt es einem Empfang im Kirchgarten.

Multireligiöser Gottesdienst

Den inzwischen schon zur Tradition gewordenen multireligiösen Gottesdienst am 22. Juli um 18 Uhr feiern Geistliche aus Judentum, Christentum und dem Islam gemeinsam in der St. Marienkirche in Berlin Mitte.  Erwartet werden unter anderen Seyran Ates von der Ibn-Rushd-Goethe Moschee und ihr Team. Gero Dimter, Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, spricht in seiner Predigt über Regenbogenfamilien. Zu den internationalen Gästen gehören Pfarrer Kazimierz Strzelec aus Lublin, Polen; UCC-Reverends Micah Bucey, Ann Kansfield, Jennifer Aull und Vanessa M. Brown aus New York, Aktivst*innen aus Accra/ Ghana und viele weitere. Superintendent Bertold Höcker leitet den Gottesdienst. Kultursenator Lederer, ein*e Vertreter*in des Bundesfamilienministeriums und Abgeordnete aus Bundestag und dem Land Berlin sind ebenfalls mit dabei. Kooperationspartner sind der LSVD Berlin-Brandenburg, der CSD Berlin e.V. und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

EKBO-Truck auf dem CSD Berlin Pride

Am Samstag, 23. 7. ist die Evangelische Kirche in Berlin mit einem eigenen Truck unter dem Motto „LIEBE TUT DER SEELE GUT“ auf dem CSD Berlin Pride vertreten. General-superintendentin Ulrike Trautwein, Superintendent Bertold Höcker, Seyran Ates, und viele weitere Unterstützer*innen nehmen ebenfalls an der Demonstration teil. Der EKBO-Wagen mit der Nummer 5 gehört als multireligiöser Themenwagen zu den CSD-Vereinstrucks.

TERMINE:

- 21. Juli 2022, 18 Uhr: International Panel Religous + Queer. Heilig Kreuz-Kirche, Zossener Str, 65, Berlin-Kreuzberg. Mit internationalen queeren Aktivist*innen.

 

- 22. Juli 2022, 18 Uhr: Multireligiöser Gottesdienst am Vorabend des CSD. St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, Berlin-Mitte.

 

- 23. Juli 2022, 12 Uhr: „LIEBE TUT DER SEELE GUT“ – Evangelische Kirche Berlin mit eigenem Truck auf dem CSD Berlin Pride (Wagen 5). Start: Leipziger Straße.